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unterordnung

im bh-anfängerkurs (bh = begleithunde) wird der grundgehorsam trainiert. am ende des kurses kann man eine prüfung ablegen, die bhI. dabei werden vom hund übungen an der leine (leinenführigkeit) und ohne leine (freifolge) verlangt. dabei werden je eine links- und eine rechtswendung, eine kehrtwendung, laufschritt und langsames schritttempo gefordert. neben dem normalen 'bei-fuß-gehen' werden drei verschiedene winkel verlangt. das heißt, dass man dem hund abstellt, absitzt oder ablegt und 15 schritte gerade nach vorne und nach einem 90°-winkel nochmals 15 schritte geht. dann ruft man den hund mit einem kommando nach. der hund muss zum hundeführer laufen und sich selbstständig auf der linken seite des hundeführers einfinden. die ideale 'fuß-position' ist auf der linken seite, wenn die schulter des hundes sich in höhe des knies des hundeführers befindet. das perfekte fuß wird durch ständigen blickkontakt des hundes zum hundeführer abgerundet.
weitere übungen sind das hereinrufen (hund wird abgelegt/ -gesetzt und nach einer minute vom 30 schritte entfernten hundeführer zu sich gerufen. die übung muss mit einem schönen vorsitz abschließen. d.h. dass der hund genau vor dem hundeführer sitzenbleibt und wartet, bis er wieder in die grundstellung (also auf 'fuß') beordert wird), das apportieren (der hund muss einen bringgegenstand, meist eine apportierhantel aus holz, auf kommando mit vorsitz bringen), voraussenden (der hund muss sich auf kommando vom hundeführer lösen und mindestens 20 schritte entfernen. erst beim kommando 'fuß' muss er umkehren). weiters werden zwei sprünge verlangt, die hürde (50cm) und der weitsprung (normalweite 150cm, für kleine hunde 80cm). die letzte übung ist das ablegen in der gruppe. die hunde müssen dabei 10 minuten nebeneinander liegenbleiben, während der hundeführer sich etwa 20 meter entfernt befindet.
mit großen hunden kann man weitertrainieren und die bhII-prüfung ablegen. diese unterscheidet sich nur in wenigen punkten von der bhI: das ablegen erfolgt außer sicht (d.h., dass der hundeführer sich vom platz entfernt), die hürde ist 80cm hoch, der weitsprung misst 2m. es müssen drei zusätzliche übungen ausgeführt werden: apportieren über die hürde (der bringgegenstand wird über die hürde geworfen und der hund muss beim hin- und beim zurücklaufen über die hürde springen), die steilwand (der hund muss eine senkrechte 2m-holzwand überwinden) und die treppe (der hund muss auf kommando nach oben laufen und oben warten, bis er den befehl zum abstieg bekommt. diese übung schließt ebenfalls mit dem vorsitz ab.)
in diesem sport geht es um präzision. die kommandos dürfen nur ein einziges mal gegeben werden, ansonsten gibt es punkteabzüge. die kommandos werden verbal gegeben. handzeichen (sog. führerhilfen) werden ebenfalls mit abzügen bestraft.
die unterordnung ist in der öhu voraussetzung um zur agilityprüfung antreten zu dürfen. außerdem ist die unterordnung eine eigenständige turniersparte und teil der fährten- und schutzarbeit.
5.4.06 09:25


ein paar pix von meiner süßen


das ist lilly...



... und obwohl sie so süß aussieht...



... ist sie doch manchmal ne richtige tusse
22.3.06 09:05


die lilly stellt sich vor

hi ihr!

also ich bin die lilly und jetzt knackige vier jahre alt. und mein frauchen hab ich schon richtig gut erzogen... nur hin und wieder leidet sie an akutem größenwahn. so will sie ihr essen net mit mir teilen, ihren kopfpolster auch net und beim autofahren schnallt sie mich einfach am rücksitz an. und hin und wieder packt sie der ehrgeiz. dann weckt sie mich um 3 uhr in der früh auf, dann fahren wir stundenlang durch die gegend. und das wegen einem turnier. naja, agility ist ja ganz lustig, aber so abhetzen will ich mich net auf dem parcours. ich bin aber net faul, ich seh da nur net so viel sinn drin, wie mein frauchen...
naja, das wars fürs erste von mir...
schleckerbuss von der lilly
22.3.06 09:26


sonja



sonja ist keiner meiner schüler, sondern seit einem jahr meine trainerin in der unterordnung (an dieser stelle ein dickes dankeschön an dich!) durch ihr training hat lilly wieder den spaß an der arbeit gefunden. wir könnten uns keinen besseren trainer wünschen!

(der hund auf dem pic ist übrigens meine lilly!... hoffe dir gefällt das bild, sonja)
19.3.06 00:58


martin und mitch



mit martin bin ich schon befreundet seit ich denken kann. deshalb hab ich auch früh erfahren, dass er einen hund bekommt. ein australian shepherd sollte es sein und auch der züchter war schnell gefunden. und im februar 2004 zog mitch bei martin ein. er war wirklich ein süßer welpe, der sich prächtig entwickelte. nach welpen- und junghundekurs beschloss martin mit mitch das fährtentraining aufzunehmen. und wie nicht anders zu erwarten machten die beiden auch hier eine gute figur. ihre prüfungen bestanden sie mit bravour: 'vielversprechend' in der jugendveranlagung, 'sehr gut' in der bhI und 'sehr gut' in der fhI. seit ein paar wochen trainieren sie fleißig agility und arbeiten auch in der unterordnung konsequent.
19.3.06 16:11


nati und kyra



nati und kyra werden seit september 2004 von mir trainiert. natis familie holte sich kyra, einen golden retriever im frühjahr 2004 ins haus. dass die damals zweijährige kyra ein rüpel war, stellte sich erst nach und nach heraus. doch die mehrmals wöchentliche arbeit mit dem hund trug langsam aber sicher früchte. kyra wurde während unserer trainingszeit klar, wie ein hund sich benehmen soll. und nati und ich wurden freunde, während wir blut und wasser schwitzten, um aus dem goldie einen begleithund zu machen und ihm das hetzen und raufen auszutreiben.
im märz 2005 besuchte kyra zum allerersten mal in ihrem leben einen begleithundekurs, den sie im juli 2005 mit der note 'sehr gut' abschloss. im september desselben jahres begannen nati und kyra mit agility, während wir hin und wieder weiter an der unterordnung arbeiteten. die agI-prüfung schlossen sie mit einem sensationellen 'vorzüglich' ab. jetzt bin ich auch im hundesportverein ihr unterordnungs-trainer (unter der oberaufsicht von sonja). und obwohl kyra uns regelmäßig in den wahnsinn treibt (so 'vergisst' sie z.b. gerne, was 'sitz' ist), zeigt sie uns immer öfter, was wirklich in ihr steckt. jetzt hoffen wir, dass sie auch bei den turnieren ihr bestes geben wird und nati für die harte arbeit mit dem einen oder anderen pokal belohnt wird.
18.3.06 22:27


der cavalier - wie er wirklich ist

einfach nur lieb.
er ist der ideale familienhund und ist auch in einer wohnung glücklich, solange er genügend bewegung bekommt. er findet den langen spaziergang im wald genauso großartig wie einen besuch in der city. obwohl er seinen besitzer vergöttert, hat er für jeden ein freundliches schwanzwedeln übrig. dieser extrovertierte kleine hund findet alles und jeden super. in seiner vorstellungswelt scheint es nichts böses zu geben. seine schutzinstinkte sind eher rudimentär angelegt, es bleibt beim bellen.
der cavalier ist äußerst anpassungsfähig. er ist als einzelhund genauso glücklich wie im rudel oder in einer großfamilie.
ein cavalier ist leicht zu erziehen, was ihn zu einem perfekten ersthund macht. er verfügt über einen natürlichen drang es seinen besitzern recht zu machen. allerdings erkennt er die schwachstellen der einzelnen familienmitglieder ganz genau und er wird von fall zu fall auch versuchen solche zu seinem vorteil auszunutzen. jedoch nicht mit berechnung und hinterlist, sondern mit charmanter offenheit, notfalls mit treuherzig-hartnäckiger sanftmut.
auffällig ist das fressverhalten des cavaliers. es scheint, als sei bei der entwicklung dieser rasse irgendwo das gen abhanden gekommen zu sein, dass dem gehirn vermeldet wann sättigung erreicht ist. mit anderen worten: in der regel frisst ein cavalier so lange, wie etwas fressbares für ihn zu erreichen ist. das signal, das einen cavalier mit dem fressen aufhören lässt, ist die erkenntnis, dass der futternapf leer ist und eine zweite nicht zur verfügung steht. es ist eine wahre freude einem cavalier beim fressen zuzusehen: er taucht die schnauze in den napf und inhaliert mit der mentalität eines staubsaugers das futter in einem schwung bis auf den letzten krümel!
alles in allem ist der cavalier ein reizender kleiner hund und wer dieser rasse einmal verfallen ist, wird kaum noch von ihr loskommen.

(nach: cavalier king charles spaniel - karin biala-gauß)
18.3.06 13:54


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